Mecklenburg-Vorpommern

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25.11.2005

Arbeitsbedingungen und Berufsperspektiven für Lehrer verbessern

DPhV wählte neuen Geschäftsführenden Vorstand: Bundesvorsitzender Heinz-Peter Meidinger in seinem Amt bestätigt

Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) hat am 25. November 2005 Heinz-Peter Meidinger mit großer Mehrheit in seinem Amt als Bundesvorsitzenden bestätigt. Der 51-jährige Direktor eines Gymnasiums in Deggendorf, Niederbayern, erhielt in Berlin 98 von 105 gültigen Stimmen.

Der wiedergewählte Vorsitzende begrüßte, dass der Bildungsföderalismus durch die Beschlüsse der großen Koalition gestärkt worden sei. Zugleich mahnte er die Kultus-ministerkonferenz, mit den zusätzlichen Befugnissen verantwortungsbewusst umzugehen.

Als größte Herausforderung der Zukunft bezeichnete Meidinger den dramatischen Lehrermangel, auf den Deutschland zusteuere. „Zum Erhalt und zur Fortentwicklung der Bildungsqualität hat unsere Gesellschaft dringend junge Menschen nötig, die den Beruf des Lehrers ergreifen wollen. Deshalb brauchen wir nicht nur eine große Image- und Werbekampagne, sondern es muss der Lehrerberuf auch bezüglich der Arbeitsbedingungen und Berufsperspektiven so ausgestattet werden, dass er mit anderen akademischen Berufen konkurrieren kann“, so Heinz-Peter Meidinger.

Große Vorbehalte hegt der Deutsche Philologenverband gegen die Umstellung der Lehrerbildung auf Bachelor und Master. Der DPhV-Vorsitzende warnte vor einem dramatischen Qualitätsverlust in der Folge einer undifferenzierten Einführung gestufter Studiengänge in Lehramtsstudien. 

Als Stellvertretender Bundesvorsitzender wurde Dr. Horst Günther Klitzing (Saarland) wiedergewählt. Auch der Schatzmeister Andreas Bartsch (Nordrhein Westfalen) und die beiden Beisitzer, Dr. Susanne Lin-Klitzing (Baden Württemberg), Ralf-Gerhard Köthe (Thüringen) wurden im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand wurden Gabriela Kasigkeit (Berlin) und Rainer Starke (Niedersachsen) gewählt.

Berlin, 25.11.2005

 

Eva Hertzfeldt

Pressesprecherin